Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Einladungen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen am Abdinghof

Gottes Schöpfung ist sehr gut! Weltgebetstag der Frauen

 „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ Unter diesem Thema versammelten sich etwa 40 Frauen aus den Kirchengemeinden St. Liborius und Abdinghof am Freitag, den 2. März, zum ökumenischen Gottesdienst in der Busdorfkirche am Weltgebetstag der Frauen. Die Liturgie wurde von Frauen aus Surinam erarbeitet. Das kleinste Land Südamerikas im Amazonasgebiet, das zu 90% aus Regenwald besteht, ist vielfältigen Bedrohungen durch Abholzung, Gold- und Bauxitabbau ausgesetzt. Die Mischbevölkerung des Landes spiegelte sich auch in der Liturgie aus traditionellen und einheimischen Melodien wider. Mit dem biblischen Schöpfungsbericht wurde eine Brücke zwischen Bibel und heutigen Herausforderungen geschlagen. Die Kollekte im ökumenischen Gottesdienst in Höhe von 313 € ist für Projekte zur Stärkung von Frauen und Mädchen bestimmt. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Frauen zu einem landestypischen Essen in das Forum St. Liborius eingeladen.

 

Foto (Eckhard Düker): Weltgebetstag der Frauen in der Busdorfkirche

7 Wochen ohne Kneifen

Mittendrin am 24.2.2018

Pfarrer Dr. Eckhard Düker, Abdinghof

 7 Wochen ohne Kneifen

 „Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen“. Mit dem Beginn der Passionszeit ist in der evangelischen Kirche wieder die Aktion „Sieben Wochen ohne“ gestartet. Fasten bedeutet in diesem Sinn nicht nur der Verzicht auf einige Nahrungs- oder Genussmittel, sondern auch auf bestimmte Verhaltensweisen. „Zeig dich!“ ist die Aufforderung, sich nicht wegzuducken, unterzutauchen oder zu schweigen, wenn Menschen schlecht behandelt, gemobbt oder gedemütigt werden. Weil Gott sich uns gezeigt, geoffenbart hat, brauchen auch wir uns nicht zu verstecken.

Wir können unser Mitgefühl zeigen, wenn Menschen in Trauer leben und getröstet werden möchten. Wir dürfen unsere Liebe zeigen, wenn wir spüren, dass Menschen sich einsam oder allein gelassen fühlen. Wir können unsere Fehlbarkeit zeigen, wenn wir etwas versäumt haben oder Fehler begangen haben. Wir sollen unsere Hoffnung zeigen, wenn Menschen in Resignation oder Gleichgültigkeit verfallen. Wir können zeigen, wofür wir stehen, wenn Wahrheit in „alternative Fakten“ verdreht wird, wenn Lügen und Beleidigungen sich verbreiten.

„Zeig dich!“ Das Plakatmotiv der evangelischen Fastenaktion stellt einen Vater mit seinem kleinen Sohn an der Hand mit hochgerecktem Arm und geballter Faust im angedeuteten Supermannkostüm dar. Sie spielen oder sind „Superhelden“ und scheuen sich nicht, das auch zu zeigen. Lebensfreude und Zivilcourage schließen sich nicht aus.

In der Passionsgeschichte geht es auch darum, sich zu zeigen, sich zu Christus zu bekennen.

Als Petrus im Hof von der Magd nach Jesus gefragt wird, antwortet er zunächst: „Ich kenne den Menschen nicht.“ Später bereut er seine Verleugnung und wird zu einem mutigen Zeugen für Christus. „Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen“.