„Du gehst nicht verloren!“ – Bestattung

Seit der Auferstehung Jesu Christi am allerersten Ostermorgen vertrauen Christinnen und Christen darauf, dass der Tod nicht das endgültige Ende unseres Lebens ist. Wir glauben, dass der lebendige Gott uns über den Tod hinaus Leben schenkt.

Bei Angehörigen und anderen nahestehenden Menschen löst der Tod eines Menschen oft Trauer, Schmerz und Erschrecken aus. Sie müssen ihren Weg auf der Erde ohne den verstorbenen Menschen weitergehen, sich neu orientieren.

Im Gottesdienst zur kirchlichen Bestattung hören wir auf Gottes Zusage des ewigen Lebens. Wir vertrauen den verstorbenen Menschen dem liebenden und gnädigen Gott an. Dabei kommt auch zur Sprache, was das Leben des Verstorbenen mitgeprägt hat. Gemeinsam suchen wir nach Spuren Gottes auf dem irdischen Lebensweg des Verstorbenen. Wir danken Gott für alles Gute, das er uns und anderen Menschen durch den Verstorbenen geschenkt hat. Wo wir aneinander schuldig geworden sind, bitten wir Gott um Vergebung und um die Heilung von Verletzungen, mit denen jemand zurückbleibt oder zu Gott geht. In der Aussegnung spricht Gott dem Verstorbenen seine haltende Nähe zu.

Auch vor und nach einer Beerdigung sind Pfarrerinnen und Pfarrer für die Hinterbliebenen ansprechbar. Ein verstorbener Mensch kann z.B. zuhause oder im Krankenhaus gesegnet werden, bevor der Bestatter ihn überführt.

Bitte wenden Sie sich an Ihre Pfarrerin/Ihren Pfarrer oder an das Gemeindeamt.

 

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