Paderborn
Evangelisch in Paderborn

Mit ihren rund 17.000 Gemeindegliedern ist die Ev.-Luth. Kirchengemeinde eine der großen westfälischen Kirchengemeinden.

Entstanden ist sie im 19. Jahrhundert nach der Säkularisation 1803 als preußische Militär- und Zivilgemeinde. Die 1871 geweihte Abdinghofkirche war bis zum 2. Weltkrieg die zentrale Gottesdienststätte. Sie wurde 1951 nach der Zerstörung wieder eingeweiht. Später entstanden weitere Pfarrbezirke und Gemeindezentren, die die Namen Martin Luthers und der vier Evangelisten erhielten. Jedes Gemeindeglied ist einem der Bezirke wohnortmäßig zugeordnet. Ansprechpartner für die Kirchengemeinde sind das zentrale Gemeindebüro in der Klingenderstr. 13 und die sechs Pfarrämter.

Kreativpotenzial nutzen und auf Gott vertrauen

Der neue Kreissynodalvorstand mit den stellvertretenden Mitgliedern: (von links nach rechts) Jürgen Engelmann, Dr. Peter Engeling (stellvertretend), Wolfgang Neumann, Dirk Appelt (stellv.), Irmgard Alboth, Wolfgang Dzieran, Dr. Horst Leber (stellv.), Evelyne Schubert, Heike Bandner-Wappler (stellv.), Dagmar Kleinemeier (stellv.), Rolf Hellweg, Synodalassessor Pfarrer Gunnar Wirth und Pfarrer Claus-Jürgen Reihs (stellv.). FOTO: HEIDE WELSLAU

KIRCHENKREIS PADERBORN Kreissynodalvorstand wurde offiziell eingeführt

WARBURG/KIRCHENKREIS (wels).  Nach der Wahl bei der Kreissynode des
Evangelischen Kirchenkreises Paderborn am 9. Oktober in Paderborn,
wurden jetzt die Mitglieder des Leitungsgremiums Kreissynodalvorstand
(KSV) offiziell in ihre Ämter eingeführt. Bei dem aufgrund der
Coronabeschränkungen nicht öffentlichen Gottesdienst,
mit stark begrenzter Anzahl der Teilnehmenden sowie mit Abstand und
Maske, am 14. November in der Warburger Kirche Maria im Weinberg, wurden
auch langjährige und verdienstvolle KSV-Mitglieder altersbedingt aus
diesem Ehrenamt verabschiedet. KSV-Einführung und Verabschiedung lagen
in den Händen von Synodalassessor Pfarrer Gunnar Wirth, in Vertretung
von Superintendent Volker Neuhoff. Organist war Thomas Drunkemühle.

In seiner Ansprache zu Jesaja 55, 8 – 11, meinte Gunnar Wirth, dass die
Kirche in einer Zeit des Übergangs sei. Vieles habe sich verändert und
werde sich ändern. Neben Abbrüchen gebe es Aufbrüche: So gebe es trotz
des Bedeutungsverlustes von Kirche Gestaltungsmöglichkeiten in der
Gemeindearbeit, bei Gottesdienstformen, bei neuen Formaten für
öffentliche Auftritte und Verkündigung. Gerade in der Coronazeit habe
sich “noch einmal ein riesiges Kreativpotenzial gezeigt und auch eine
große Lust, neue Wege auszuprobieren”. Finanzdebatten und
Priorisierungsüberlegungen hätten längst begonnen. Auch damit werde
der KSV sich in den nächsten Jahren verstärkt beschäftigen. “Wir bleiben
verantwortlich für unsere Nächsten und in dieser Welt – trotz vieler
Ungewissheiten”, stellte Wirth fest. Und rief dazu auf, bei allem Tun
auf Christus zu vertrauen, “auf unseren Gott, der bei uns ist und
bleibt”.

Synodalassessor Gunnar Wirth dankte im Rahmen des Gottesdienstes Helga
Weber-Kruck (78, Steinheim) und Dr. Wilfried Hauenschild (75, Bad
Driburg) für ihren treuen und engagierten Dienst im KSV. Helga
Weber-Kruck sei kein Weg zu weit gewesen, um beispielsweise an Jubiläen,
Einführungen und Verabschiedungen teilzunehmen. Als “Gesicht des
Kirchenkreises” habe sie damit eine große Verbundenheit zu den Gemeinden
gezeigt.


Dr. Wilfried Hauenschild habe seine Gaben auch im Vorstand des
Kirchenkreisverbandes der Evangelischen Kirchenkreise Gütersloh, Halle
und Paderborn eingebracht sowie im Verwaltungsrat der Diakonie
Paderborn-Höxter e.V.. Die bisherigen stellvertretenden KSV-Mitglieder
Angela Thater und Jürgen Scherhans sind ebenfalls aus ihren Ämtern
ausgeschieden. Sie waren am Tag der offiziellen Verabschiedung
verhindert.

Eingeführt als KSV-Mitglieder mit achtjähriger Amtszeit wurde
Synodalassessor Pfarrer Gunnar Wirth durch den stellvertretenden
Synodalassessor Pfarrer Claus-Jürgen Reihs. Wirth selbst führte ein:
Scriba Pfarrer Wolfgang Neumann (Nieheim), die 1. Synodalälteste Evelyne
Schubert (Sennelager), den 2. Synodalältesten  Jürgen Engelmann
(Wewelsburg), die 3. Synodalälteste Irmgard Alboth (Paderborn, bisher
noch nicht im KSV gewesen), den 4. Synodalältesten Wolfgang Dzieran (Bad
Lippspringe) und den 5. Synodalältesten Rolf Hellweg (Steinheim,
ebenfalls neu im KSV).

Eingeführt wurden ebenfalls die stellvertretenden Mitglieder im KSV:
Pfarrer Claus-Jürgen Reihs (für den Synodalassessor), Heike
Bandner-Wappler, Dr. Peter Engeling, Dr. Horst Leber, Dirk Appelt und
Dagmar Kleinemeier. Verhindert war der stellvertretende Scriba Pfarrer
Detlev Schuchardt. Die Aufzeichnung des Gottesdienstes als Video können
Sie sich über den folgenden Link ansehen:  HYPERLINK
"youtu.be/DtQfnd5zKLU"Video Gottesdienst KSV-Einführung

In den sechs Pfarrbezirken der Kirchengemeinde (Abdinghof, Martin Luther, Markus, Matthäus, Johannes und Lukas) findet ein vielfältiges gottesdienstliches und gemeindliches Leben statt.

Wir laden ein zu den sonntäglichen Gottesdiensten, besonderen Gottesdiensten an verschiedenen Stationen des Lebens, zu Gottesdiensten für Kinder und Jugendliche, an Werktagen und zu den großen Festen im Kirchenjahr.

Wer Interesse an der Kirchenmusik hat, findet Chöre mit unterschiedlicher Zielrichtung.

In unseren Kindertageseinrichtungen werden Kinder im Alter von 2-6 Jahren pädagogisch betreut und gefördert. Jugendliche werden im Konfirmandenunterricht zur Konfirmation geführt. Kinder und Jugendliche finden ein breites Angebot an Gruppen, Freizeiten, Häusern der offenen Tür und Möglichkeiten, sich selbst als Teamer und Mitarbeiter zu engagieren. Für Frauen und Männer gibt es gezielte Angebote. Senioren sind in den jeweiligen Pfarrbezirken in Gruppen und Kreisen aktiv.

Wir feiern fröhliche Feste, vom Gemeindefest bis zum Liborifest, vom Weihnachtsfest bis zum Erntedankfest. Wer persönliche Beratung in seelsorgerlichen Fragen sucht, ist bei den Angeboten der Diakonie und den Seelsorgern/innen der Gemeinde gut aufgehoben. Soziale Hilfen reichen von der Kleiderkammer bis zur Ausgabe der Paderborner Tafel, von der Einzelfallhilfe bis zu Kollekten in besonderen Notlagen. Wir sind ökumenisch gut vernetzt und nehmen am städtischen Leben engagiert teil.

Das Leben in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde ist vielfältig und bunt – lernen Sie es kennen und kommen Sie bei uns vorbei!

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