Der evangelische Gottesdienst

Seit ihren Anfängen kommt die christliche Gemeinde besonders am Sonntag zusammen, um gemeinsam Gott zu loben und sich an die Auferstehung ihres gekreuzigten Herrn Jesus Christus zu erinnern.

Dabei ruft der dreieinige Gott die Gemeinde zusammen. Die Gemeinde preist und lobt Gott in Liedern, Gesängen und Gebeten, hört auf sein Wort in Lesungen und Predigt und antwortet durch das Bekenntnis ihres Glaubens. Im Abendmahl – das in der Regel einmal im Monat gefeiert wird – verschenkt sich Christus mit Leib und Blut in Brot und Wein an die Glaubenden. Durch Abendmahl und Wort Gottes gestärkt sendet Gott seine Gemeinde mit dem Segen in die Woche.

Kennzeichnend für den evangelischen Gottesdienst ist die hohe Wertschätzung von Gemeindegesang und Predigt. Der Gottesdienst wird verantwortet und gestaltet von der ganzen Gemeinde. In der Regel folgt der Ablauf des Gottesdienstes einem festem Muster, das vom Presbyterium (dem Vorstand) der Gemeinde festgelegt wurde. Der Gottesdienst kann aber auch freier gestaltet sein zum Beispiel als Familiengottesdienst durch ein Vorbereitungsteam.

Neben den Gottesdiensten am Sonntagvormittag finden in unregelmäßigen Abständen auch besondere Gottesdienste zu anderen Zeiten statt.