Wichtiger Hinweis:
Anders als im Gemeindebrief angekündigt, wird der für den 16.01.2022 um 15.00 Uhr geplante Gottesdienst anlässlich des 25-jährigen Ordinationsjubiläums von Pfarrer Grahl aufgrund der Coronasituation verschoben. Über den neuen Termin werden Sie rechtzeitig informiert. Es findet ein Gottesdienst zur gewohnten Zeit um 9.15 Uhr statt.

Aktueller Gemeindebrief

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden sind bemüht, Ihnen ein gedrucktes Exemplar des Gemeindebriefs möglichst rasch nach Drucklegung ins Haus zu bringen. Wenn dies in einer Straße einmal nicht gelungen ist, bitten wir um Nachricht.

Aber bitte denken Sie daran: Es ist für unsere Verteiler/innen manchmal nicht leicht, die richtigen Hausnummern und Briefkästen zu ermitteln. Und u. U. wird ein Gemeindebrief auch mal versehentlich von einem Mitbewohner als Werbung vorzeitig dem Altpapier zugeführt.

Aktueller Gemeindebrief

Ältere Gemeindebriefe erhalten Sie gerne per Email auf Anfrage.

Coronaschutz - Empfehlungen in der Ev. Kirche von Westfalen

Anders als erhofft war auch das Weihnachtsfest 2021 massiv von der Corona-Pandemie und den ihr geschuldeten Schutzmaßnahmen betroffen. Gemessen am Vorjahr hat sich die Situation durch die Verfügbarkeit von Impfstoffen deutlich zum Besseren gewendet. Zugleich sorgen Virusvarianten für hohe Infektionsraten und für Bedenken im Blick auf die nächsten Wochen und Monate. Auch in unserem Bundesland arbeiten im Gesundheitswesen viele an den Grenzen der Belastbarkeit. 

Die Kirchengemeinden und Kirchenkreise der EKvW gestalten angesichts der komplizierten und dynamischen Lage mit hohem Einsatz Gottesdienstangebote, die dem notwendigen Infektionsschutz ebenso Genüge tun wie dem erklärten Willen, möglichst vielen Menschen auf verantwortliche Weise die Teilnahme an Gottesdiensten und geistlichen Angeboten zu ermöglichen. Überall in Westfalen finden Gemeindeglieder in ihrer Region ein breites Angebot mit differenzierten Zugangsregelungen. 

Uns ist bewusst, dass die nachfolgenden Empfehlungen für das kirchliche Leben für viele – aus unterschiedlichen Gründen – Zumutungen enthalten. Das bedauern wir sehr. Zugleich hat die evangelische Kirche überall dort, wo sie Menschen zusammenruft, angesichts der Pandemie die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. 

Wir sind den Verantwortlichen in den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen dankbar, dass sie in Auseinandersetzung mit diesen Empfehlungen verantwortlich eigene Entscheidungen treffen. 

Der Kern von Weihnachten ist die Nachricht, dass Gott Mensch wird, hineinkommt in die Verletzlichkeit menschlichen Lebens. Auf vielen verschiedenen Wegen werden wir diese Botschaft auch in diesen von der Pandemie geprägten Wochen der Weihnachts- und Epiphaniaszeit ausrichten und feiern. 

Ulf Schlüter | Theologischer Vizepräsident
 

Corona-Schutz-Empfehlungen in der Ev. Kirche von Westfalen

Das Land NRW hat auf der Grundlage der am 21.12.2021 in der Bund-Länder-Konferenz gefassten Beschlüsse am 23.12.2021 eine neue, ab dem 28.12.2021 gültige, Corona Schutzverordnung veröffentlicht. In weiten Teilen des öffentlichen Lebens gilt danach weiterhin die 2G-Regel, ergänzt durch zusätzliche Maßnahmen des Infektionsschutzes (ggf. Tests, Maskenpflicht etc.). Da die Kirchen auch für Veranstaltungen zur Religionsausübung verpflichtet sind, entsprechende eigene Vorkehrungen zu treffen, wirken sich die Vorgaben auch auf alle Gemeindeveranstaltungen aus.  
Angesichts der weiterhin sehr hohen 7-Tage-Inzidenz und der aktuellen Prognosen im Blick auf die sog. Omikron-Variante des Corona-Virus empfiehlt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ihren Gemeinden, für Gottesdienste die 2G-Regel anzuwenden, auf Abstände zu achten und während des gesamten Gottesdienstes das Tragen von FFP2-Masken vorzusehen.
Nicht immunisierte Menschen werden gebeten, sich zum eigenen Schutz vor einer Infektion mit möglicherweise schwerem Krankheitsverlauf nicht der Gefahr einer Menschenansammlung auszusetzen. 
Für ergänzende Gottesdienste in der Region wird weiterhin zusätzlich zum Maskentragen und Abstandhalten die Anwendung der 3G-Regel empfohlen.
Nachdrücklich hingewiesen wird auf das umfangreiche Angebot von Gottesdiensten und geistlichen Sendungen in Rundfunk und Fernsehen sowie die Internetangebote vieler Kirchengemeinden.

Grundsätzliches

Es gilt die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) mit einer Anlage zu Hygiene- und Infektionsschutzregeln:  

  1. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften orientieren sich bei den von ihnen aufzustellenden Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung an den entsprechenden Regelungen der CoronaSchVO.
  2. Sie berücksichtigen dabei insbesondere die Grundgedanken der Schutzkonzepte dieser Verordnung. 
  3. Kreise und Städte können auch für den kirchlichen Bereich Regelungen zum Infektionsschutz erlassen, die über die Vorschriften der CoronaSchVO hinaus gehen (§5 Abs. 2). 
  4. Die Regeln ermöglichen mehr eigenverantwortliches Handeln. Zugleich ist „jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person“ verpflichtet, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt.  

Die Corona-Schutzverordnung orientiert sich an verschiedenen Parametern, auch an der Anzahl der mit Covid-19 im Krankenhaus aufgenommenen Personen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Hospitalisierungsinzidenz). Maßgeblich ist der vom Robert Koch-Institut für Nordrhein-Westfalen tagesaktuell ausgewiesene Wert. Gemäß Bund-Länder-Beschluss soll bei einem Wert über 3 für Freizeiteinrichtungen, allgemeine Bildungs-, Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen, Gastronomie und bestimmte Dienstleistungen flächendeckend 2G gelten. Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene. Für Gremiensitzungen und berufliche sowie schulische Bildung, Integrationskurse und Selbsthilfeangebote gilt 3G (geimpft, genesen, getestet) sowie die Maskenpflicht.  Neben der Hospitalisierungsinzidenz nimmt die Schutzverordnung weiterhin Bezug auf die 7-Tage-Inzidenz der Infektionen sowie auf die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten.  Achtung: In Kreisen und kreisfreien Städten mit Inzidenzen über 350 können durch das Erlassen von Allgemeinverfügungen weitere Einschränkungen in Kraft treten, die dann auch das gottesdienstliche Leben betreffen!   Egal ob 2G oder 3G: Die Nachweise müssen kontrolliert werden. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll dabei die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden, so das Land NRW. Zudem ist mindestens im Rahmen angemessener Stichproben auch ein Abgleich der Nachweise mit einem amtlichen Ausweispapier vorzunehmen. Bei Verstößen drohen Geldbußen.  Die Ordnungsämter haben angekündigt, die Einhaltung der Regeln in der ganzen Gesellschaft zu überprüfen, also auch in Gottesdiensten. Verstöße gegen die CoronaSchVO und die damit zusammenhängenden Verordnungen werden als Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern belegt.

Empfehlungen für Gottesdienste in Innenräumen 

2G-Regel mit Abstandsgebot und Maskenpflicht | Ergänzendes 3G-Angebot in der Region

Mit Blick auf die Voten des Expertenrats der Bundesregierung sowie des Robert-Koch-Instituts und unter Berücksichtigung der Beschlüsse der Bund-Länderkonferenz vom 21.12.2021 und der Corona-Schutzverordnung NRW vom 23.12.2021 wird empfohlen, an den bereits für das Weihnachtsfest ausgesprochenen Empfehlungen festzuhalten und den Zugang zu Gottesdiensten in Innenräumen an den Nachweis einer Immunisierung zu binden (2G-Regel). Zusätzlich zur 2G-Regel wird nachdrücklich empfohlen, auf hinreichende Abstände zwischen den Besuchenden und das durchgehende Tragen von FFP2-Masken zu achten.  Zu beachten ist, dass Kinder und Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr nach § 2 (Abs. 8 u. 8a) CoronaSchVO zwar immunisierten Personen gleichgestellt sind. Dies gilt allerdings wegen der in den Ferien ausbleibenden Testungen bis zum 09.1.2022 nur dann, wenn sie über einen eigenen Testnachweis verfügen. Für Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren, die an einer Aufführung o.ä. mitwirken, gilt diese Ausnahmeregelung nach § 2 (Abs. 8 u. 8a) ebenfalls bis zum Ablauf des 16. Januar 2022, wenn sie über einen negativen Testnachweis nach Absatz 8a Satz 1 CoronaSchVO verfügen oder nach Absatz 8a Satz 2 oder 3 als getestet gelten. 
 Das Angebot von Gottesdiensten nach 2G-Regel soll –  ggf. in Kooperation benachbarter Gemeinden – in der erreichbaren Region durch ein Angebot ergänzt werden, das im Sinne der 3G-Regel auch mit einem Testnachweis wahrgenommen werden kann (Gottesdienste in besonders großen Kirchen mit Abstand, Open-Air-Gottesdienste, Gottesdienste mit stark begrenzter Teilnehmerzahl etc.).   Die EKD bietet einen Überblick über zahlreiche digitale Gottesdienstangebote via Radio, Fernsehen, Livestream und Social Media. Digitale Angebote aus dem Bereich der westfälischen Landeskirche finden sich hier.

Schnelltests und PCR-Test

Getestete Personen im Sinne der CoronaSchVO (§ 2 Absatz 8 Satz 2) sind Personen, die über ein nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen. 
Antigen-Schnelltests sind seit dem 13. November nicht mehr kostenpflichtig. Wo es kein Testangebot gibt, besteht weiter eine Möglichkeit darin, vor dem Gottesdienst seitens der Gemeinde Selbsttests unter Aufsicht anzubieten.

Überprüfung von Zertifikaten

Die zuständige Gemeinde regelt einmalig, z.B. in einem Beschluss des Presbyteriums, wie die Einhaltung der 3G- oder 2G-Regel bei den Zugangskontrollen am Eingang überprüft wird. Gemäß Corona-Schutzverordnung wird dabei der Einsatz der CovPassCheck-App empfohlen. 
Achtung: Für das Kirchencafé nach dem Gottesdienst gilt wie für die Gastronomie verpflichtend die 2G-Regel. Ausgenommen sind auch hier Kinder bis einschließlich 15 Jahren mit entsprechendem Test.

Abendmahl

Freiluftgottesdienste

Ab 2.500 Personen gilt neben der 3G-Regel eine Maskenpflicht (medizinische Maske) für Großveranstaltungen im Freien.

Trauerfeiern

Bei gottesdienstlichen Trauerfeiern gelten die Regelungen wie bei anderen Gottesdiensten.

Offene Kirche

Für das Angebot der Offenen Kirche greift zwar die 3G-Regel nicht, weil der Besuch einer Offenen Kirche keine Teilnahme an einer Versammlung oder Veranstaltung bedeutet. Für Besucherinnen und Besucher gilt allerdings die Maskenpflicht (medizinische Maske) in Innenräumen. Bei höherem Besucheraufkommen (im Advent und zu Weihnachten absehbar) wird die Beschränkung des Zugangs auf eine festzulegende Höchstzahl von Personen empfohlen.

Kirchenmusik

  • Die aktuelle CoronaSchVO (§4 Abs. 2 Satz 1) sieht für Konzerte und musikalische Aufführungen die 2G-Regel vor, nach der nur geimpfte oder genesene Personen als Mitwirkende oder Besuchende zugelassen sind. Ausgenommen sind Kinder bis 15 Jahre. Bis zum 16. Januar 2022 gilt das auch für 16- und 17-jährige Jugendliche, sofern sie im Gottesdienst (zum Beispiel beim Krippenspiel oder in Posaunenchören) mitwirken.
  • Keine Anwendung findet unter 2G die generelle Regelung für das Singen ohne Maske (CoronaSchVO §3 Abs. 2 Satz 13), wonach für Ungeimpfte ein PCR-Test oder ein Schnelltest nicht älter als sechs Stunden erforderlich wäre. Bei 2G können ohnehin nur Immunisierte teilnehmen.  
  • Eine feste Begrenzung der Teilnehmendenzahl ist nicht vorgegeben, sondern eine verantwortliche Anpassung an die Raumgröße sowie regelmäßiges Lüften.
  • Angesichts des derzeit hohen Infektionsrisikos und bereits berichteter Infektionsgeschehen im Zusammenhang musikalischer Aufführungen gilt in der EKvW die über die CoronaSchVO hinausgehende Empfehlung, kirchenmusikalische Arbeit (Proben, Konzerte, Gottesdienste) von Chören und Posaunenchören grundsätzlich mit Tests abzusichern. Rechtlich gilt die 2G-Regel (Leitende und Mitwirkende sind immunisiert), die Landeskirche empfiehlt 2G plus Test. Dafür genügt ein Schnelltest nicht älter als 24 Stunden. Sofern Mitwirkende aus verschiedenen Haushalten einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten oder im Schachbrettmuster angeordnet sind, kann auf das Tragen von Masken verzichtet werden.  

Kinder- und Jugendarbeit

Im Interesse von Kindern und Jugendlichen werden alle im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzverordnung möglichen Präsenz-Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche konsequent angeboten (einschließlich der Kinderchor-Arbeit). Kindergottesdienste und Krippenspiel-Proben und -Aufführungen sind Teil des gottesdienstlichen Lebens und fallen unter die Freiheit der Religionsausübung.

  • 3G-Regel. Dabei gelten Schulkinder und Jugendliche aufgrund der regelmäßigen Schultestungen grundsätzlich als (negativ) getestet und sind in der aktuellen Schutzverordnung bis zum vollendeten 15. Lebensjahr immunisierten Personen gleichgestellt. 
  • Für den Bereich der EKvW gilt angesichts des derzeit hohen Infektionsrisikos die Empfehlung: Eingesetzte Mitarbeitende verfügen bei Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen über eine Immunisierung.

Konfimandenarbeit

  • Es gilt die 3G-Regel.
  • Im Rahmen des Schulbesuchs erbrachte Tests sind ausreichend.
  • Es gilt auch hier angesichts des hohen Infektionsrisikos die Empfehlung: Mitarbeitende in der Konfirmandenarbeit verfügen über eine Immunisierung.

Gremien (Presbyterium, Ausschüsse etc.)

  • Es gilt die 3G-Regel.

Veranstaltungen/Gruppen und Kreise

  • Für alle Veranstaltungen, die nicht zur schulischen, hochschulischen, beruflichen und politischen Bildung oder zum Bereich der Integrationsangebote und der Selbsthilfe zählen, gilt generell die 2G-Regel in Innenräumen. Dies betrifft die meisten gemeindlichen Veranstaltungen (Gruppen und Kreise).
  • Für Großveranstaltungen im Freien (ab 2500 Personen) gelten 3G-Regel und Maskenpflicht.
  • Vorausgesetzt wird in Innenräumen stets regelmäßiges Lüften und der Raumgröße angepasstes Verhalten. Der Verzicht auf medizinische Masken ist an festen Sitz- oder Stehplätzen möglich.

3G am Arbeitsplatz

Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz gilt ab 24.11.2021 die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Danach sollen Arbeitgeber und Beschäftigte Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten dürfen, wenn Arbeitgeber und Beschäftigte geimpft, genesen oder getestet sind und einen Impfnachweis, einen Genesenennachweis oder einen offiziellen Testnachweis mit sich führen. Ein Betreten der Arbeitsstätte ohne mitgeführten Nachweis ist ausnahmsweise nur erlaubt, um unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme ein Testangebot des Arbeitgebers wahrzunehmen oder um sich im Betrieb impfen zu lassen. Es besteht seit Inkrafttreten des Gesetzes eine Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte
Kontroll- und Dokumentationspflicht für Arbeitgeber

Die Arbeitgeber sind gemäß § 28b Absatz 3 IfSG verpflichtet, die 3G-Bestimmungen durch Nachweiskontrollen täglich zu überwachen und regelmäßig zu dokumentieren. Jeder Beschäftigte ist verpflichtet, einen entsprechenden Nachweis auf Verlangen vorzulegen. Die Arbeitgeber dürfen im Rahmen ihrer Überwachungspflicht personenbezogene Daten einschließlich der Daten zum Impf-, Sero- und Teststatus verarbeiten. Die Daten dürfen auch zur Anpassung des betrieblichen Hygienekonzepts auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung gemäß §§ 5 und 6 des Arbeitsschutzgesetzes verwendet werden, soweit dies erforderlich ist. Verstöße des Arbeitgebers gegen die Kontroll- und Dokumentationspflichten sind strafbewehrt.

Organisation der 3G-Kontrolle bei Pfarrerinnen und Pfarrern

Geimpfte und Genesene können ihren Nachweis bei der entsprechenden Stelle, die die Kontroll- und Dokumentationspflicht hat (s. u.), hinterlegen. Dazu ist das entsprechende Zertifikat digital zuzusenden. Wird kein Nachweis einer Impfung oder Genesung hinterlegt, ist vor Dienstantritt ein Testzertifikat an die genannte Stelle zu senden. Geschieht dies nicht, darf der Dienst nicht aufgenommen werden. Da es im Pfarrdienst nicht planbar ist, wann es zu Kontakten mit anderen Personen kommt und wann nicht, muss täglich ein Testzertifikat vorgelegt werden.

Die Kontroll- und Dokumentationspflicht für Pfarrerinnen und Pfarrer in den Kirchengemeinden und in den Kirchenkreisen inklusive Probedienst liegt in der zuständigen Superintendentur. In den Ämtern und Werken der Landeskirche obliegt die Kontroll- und Dokumentationspflicht der jeweiligen Leitung. Für landeskirchliche Pfarrerinnen und Pfarrer, die nicht in den Ämtern und Werken tätig sind, wird die Kontrolle und Dokumentation durch das Landeskirchenamt wahrgenommen. (Zertifikate bitte an Frau Susan Römer schicken.).

Die landeskirchlichen Corona-Empfehlungen werden laufend aktualisiert und ergänzt. Daher bitten wir Sie, regelmäßig auf die Corona-Seite der Landeskirche zu schauen.

Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe

Diakonie, Betreuungsverein und Kirchenkreis rufen zu Spenden auf

Kreis Paderborn/Kreis Höxter/Lügde. Sturzregen und Überschwemmung haben an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz viele Leben gefordert, Menschen obdachlos gemacht und Existenzen zerstört. Die Folgen, die das Unwetter angerichtet hat, sind verheerend. Mehr als 150 Menschen haben bislang ihr Leben verloren, Hunderte gelten noch als vermisst. Zahlreiche Familien stehen vor dem Nichts. Die Bilder der letzten Tage haben viele schwer erschüttert: Autos weggespült, ganze Dörfer zerstört, Menschen, die alles verloren haben.

„Die von dieser Katastrophe schwer betroffenen Menschen brauchen jetzt unsere Solidarität“, sagt Vanessa Kamphemann (Vorstand/Geschäftsführung Diakonie). Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V., der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Paderborn e.V. und der Evangelische Kirchenkreis Paderborn unterstützen einen gemeinsamen Spendenaufruf der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Lippischen Landeskirche. Diese haben ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet. Diese Spenden, die über die Diakonie gesammelt werden, sind für Soforthilfen bestimmt.

„Wir sind bestürzt über das Ausmaß dieser Hochwasserkatastrophe. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl in dieser Ausnahmesituation gelten allen Betroffenen und ihren Angehörigen sowie auch den Rettungskräften, die direkt und indirekt betroffen sind“, sagen Sylke Menne (Geschäftsführerin Betreuungsverein) und Diakoniepfarrerin Elke Hansmann. „Alle Helfenden vor Ort leisten einen bewundernswerten Einsatz und verdienen unseren Respekt und Dank. Aber auch wir können helfen und dazu beitragen, dass die Betroffenen wieder etwas Hoffnung und Mut fassen können“, ergänzt der stellv. Synodalassessor Claus-Jürgen Reihs (Kirchenkreis): „Aus christlicher Verbundenheit und Solidarität bitten wir gemeinsam um Spenden. Jeder Beitrag - und sei er noch so klein - hilft erste Notlagen zu lindern.“

Spendenkonto
Per Überweisung:
Empfänger: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL
IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

Online:
www.kollekte-online.de/hochwasser
oder über betterplace.org:
https://www.kd-onlinespende.de/projekt/spendenaktion-hochwasseropfer/display/link.html

BU:
Bitten um Spenden für die Opfer der Hochwasserkatastrophe:
(v. l.) Diakoniepfarrerin Elke Hansmann, Sylke Menne (Geschäftsführerin Betreuungsverein) und Vanessa Kamphemann (Vorstand Diakonie).
Foto: Diakonie Paderborn-Höxter

Ein offenes Ohr in Krisenzeiten - die TelefonSeelsorge!

Die Telefonseelsorge Paderborn steht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Ratsuchende bereit – telefonisch, per Chat und Mail. Sie will Menschen in Not und Krisen anonym und vertraulich beistehen.

Träger der ökumenischen Telefonseelsorge Paderborn sind der Gemeindeverband katholischer Kirchengemeinden Hochstift und der Evangelische Kirchenkreis Paderborn.

Gebührenfreie Telefonnummern: 0800/1110111 und 0800/1110222


Internet: www.telefonseelsorge-paderborn.de