Corona-Schutz-Empfehlungen in der Ev. Kirche von Westfalen

CoronaUpdate zur Gestaltung kirchlichen Lebens

Durch das Inkrafttreten der neuen Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) für das Land NRW in der seit dem 1. Oktober 2021 geltenden Fassung ergeben sich nur wenige Änderungen für die kirchlichen Handlungsfelder. Die für das kirchliche Leben wichtigsten Neuerungen:

1. 3G-Regel im Gottesdienst

Nachdem in den letzten Wochen weit überwiegend positive Erfahrungen mit der 3G-Regel im Gottesdienst gesammelt werden konnten, wird auch weiter empfohlen, Gottesdienste mit nachweislich geimpften, genesenen oder getesteten Personen zu feiern und auf dieser Grundlage dazu einzuladen. Nach den bisherigen Erkenntnissen erfüllt die große Mehrheit der Gottesdienst-Besucherinnen ohnehin die 2G-Voraussetzungen, sind also geimpft oder genesen.
Mit Blick auf den Umstand, dass Testungen vom 11. Oktober 2021 an kostenpflichtig sein werden, besteht eine gute und pragmatische Möglichkeit darin, für die vergleichsweise kleine Zahl der nicht-immunisierten Personen vor dem Gottesdienst seitens der Gemeinde Selbsttests unter Aufsicht anzubieten.

2. Schnelltest statt PCR-Test

Überall dort, wo bislang nicht immunisierte Personen einen PCR-Test als Zugangsvoraussetzung oder als Bedingung für den Entfall der Maskenpflicht (z.B. Chorproben) benötigt haben, reicht jetzt alternativ auch ein Schnelltest, wenn dieser höchstens sechs Stunden alt ist.
Es gilt weiter: Beim gemeinsamen Singen darf die Maske abgenommen werden, wenn ausschließlich immunisierte oder getestete Personen teilnehmen.


3. Angebote der Kinder- und Jugendhilfe:

3G-Regel gilt auch in den Herbstferien!

In den Herbstferien sind Angebote der Jugendarbeit weiterhin unter Beachtung der „3G-Regel“ zulässig. Da in den Herbstferien in den Schulen keine Testungen stattfinden, benötigen nicht immunisierte junge Menschen einen Negativtestnachweis. Alternativ können in der Einrichtung beaufsichtigte Coronaselbsttests stattfinden. Bei Freizeiten muss bei der Anreise und nach jeweils weiteren 4 Tagen ein negativer Testnachweis vorgelegt - oder ein gemeinsamer beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt - werden (§ 4 (2) Nr. 8). Die so genannten Bürgertestungen bleiben für Minderjährige bis zum 31. Dezember 2021 kostenfrei! Weiterhin gelten die bekannten Regelungen zur Maskenpflicht.

In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits seit dem 13. September neue Leitindikatoren zur Bewertung des Infektionsgeschehens während der Corona-Pandemie. Neben der 7-Tage-Inzidenz werden auch die Zahl der neuen Covid-Patienten in Krankenhäusern und die Auslastung der Intensivbetten betrachtet. Der bisher maßgebliche Inzidenzwert 35 wurde aus der Coronaschutzverordnung gestrichen. An 3G hält das Land auch unter Berücksichtigung der neuen Leitindikatoren fest.

Grundsätzlich gilt also weiter die 3G-Regelung, die für Geimpfte und Genesene in vielen Bereichen eine Rückkehr zur Normalität bedeutet. Alle anderen müssen einen negativen Test vorlegen, damit ihnen dieselben Einrichtungen und Angebote offenstehen.

Angesichts der fortgeschrittenen Immunisierung der Bevölkerung ist es das erklärte Ziel der Corona-Schutzverordnung, „Rahmenbedingungen für das öffentliche und private Leben zu setzen, die vor allem geimpften und genesenen Personen wieder eine weitgehend uneingeschränkte Nutzung von gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und sportlichen Angeboten und Einrichtungen ermöglichen und so eine größtmögliche Normalisierung aller sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebensbereiche ermöglichen“.

Für das kirchliche Leben bedeutete der Wechsel von den Inzidenzstufen zur 3G-Regel, dass vieles wieder möglich ist: Gottesdienste ohne Beschränkung der Platzzahl und ohne Mindestabstand, Verzicht auf Masken und Kontaktdatenerfassung - ein lebendiges Gemeindeleben. Vor diesem Hintergrund und zum Schutz nicht immunisierter Menschen, zum Beispiel von Kindern und Jugendlichen, hält die westfälische Landeskirche es für sinnvoll, die 3G-Regel auch auf Gottesdienste in Innenräumen anzuwenden. Die neue Normalität, die in vielen Bereichen des Alltags gilt, soll auch in Kirchen und Gemeindehäusern Einzug halten.

Viele der Besucherinnen und Besucher in den Gottesdiensten sind bereits immunisiert, Kinder- und Jugendliche erfüllen bereits durch die regelmäßigen Tests in Schulen die Anforderungen von 3G. Allen anderen ist mit einem Negativtest die Teilnahme möglich. Sollte das im Einzelfall eine zu große Hürde sein, bleibt es den Gemeinden überlassen, alternativ oder zusätzlich Angebote zu Gottesdienst und Gebet zu machen, die sich an dem bis zum 19.08.2021 gültigen Schutzkonzept für Präsenzgottesdienste mit Abstand und Maskenpflicht orientieren.

Getestete Personen im Sinne der CoronaSchVO (§ 2 Absatz 8 Satz 2) sind Personen, die über ein nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 48 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen.

Sofern die erforderlichen Tests für diejenigen, die grundsätzlich geimpft werden könnten, kostenpflichtig werden, könnte den Betroffenen im Blick auf die Teilnahme an Gottesdiensten die Übernahme der Kosten (etwa aus Diakoniemitteln der Kirchengemeinde) angeboten werden. Entscheidungen dazu treffen die zuständigen Presbyterien oder Leitungsorgane.

In Nordrhein-Westfalen gibt es seit dem 13. September neue Leitindikatoren zur Bewertung des Infektionsgeschehens während der Corona-Pandemie. Neben der 7-Tage-Inzidenz werden auch die Zahl der neuen Covid-Patienten in Krankenhäusern und die Auslastung der Intensivbetten betrachtet. Der bisher maßgebliche Inzidenzwert 35 wurde aus der Coronaschutzverordnung gestrichen. An 3G hält das Land auch unter Berücksichtigung der neuen Leitindikatoren fest.

Gottesdienste in geschlossenen Räumen

  • Nachweis der Immunisierung oder Negativtest (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich

  • für Kinder bis zum Schuleintritt kein Test erforderlich

  • schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten als getestete Personen

  • kein Mindestabstand, keine Maskenpflicht

  • keine Rückverfolgung der Kontaktdaten

  • die zuständige Gemeinde regelt einmalig, z.B. in einem Beschluss des Presbyteriums, wie die Einhaltung der 3G-Regel am Eingang überprüft wird

  • Wenn Menschen mit Schnelltest, der älter ist als sechs Stunden, am Gottesdienst teilnehmen, werden diese gebeten, nicht mitzusingen. Alternativ kann die gesamte Gemeinde mit Maske singen.

Freiluftgottesdienste

Ab 2500 Personen gilt neben der 3G-Regel eine Maskenpflicht (medizinische Maske) für Großveranstaltungen im Freien.

Trauerfeiern

Bei gottesdienstlichen Trauerfeiern gelten die Regelungen wie bei anderen Gottesdiensten.

Offene Kirche

Für das Angebot der Offenen Kirche greift die 3G-Regel nicht. Für Besucherinnen und Besucher gilt die Maskenpflicht (medizinische Maske) in Innenräumen.

Kirchenmusik

  • Immunisierungsnachweis oder Negativtest, bei Gesang als PCR-Test oder Schnelltest nicht älter als sechs Stunden, erforderlich

  • keine feste Begrenzung der Teilnehmendenzahl, sondern verantwortliche Anpassung an die Raumgröße

  • regelmäßiges Lüften  

Konfimandenarbeit

  • im Rahmen des Schulbesuchs erbrachte Tests ausreichend

  • bei maximal 20 Personen keine Maskenpflicht im Innenraum

Kinder- und Jugendarbeit

  • im Rahmen des Schulbesuchs erbrachte Tests ausreichend

  • bei maximal 20 Personen keine Maskenpflicht im Innenraum

Veranstaltungen/Sitzungen/Bildungsangebote/Gruppen und Kreise

Verzicht auf medizinische Masken möglich, wenn in Bildungseinrichtungen und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen und Versammlungen, Tagungen, Messen und Kongressen an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind.

  • generelle 3G-Regel in Innenräumen

  • 3G-Regel und Maskenpflicht für Großveranstaltungen im Freien (ab 2500 Personen)

  • regelmäßiges Lüften und der Raumgröße angepasstes Verhalten

Testpflicht nach dem Urlaub

Seit dem 1. August 2021 müssen grundsätzlich alle ab einem Alter von zwölf Jahren, die aus dem Ausland nach Deutschland einreisen, einen Impf-, Test- oder Genesenennachweis vorlegen, egal von wo und mit welchem Verkehrsmittel sie einreisen. Ausnahmen gelten für Grenzpendler. Bei Einreisen aus einem Virusvariantengebiet besteht auch für Geimpfte und Genesene eine Testpflicht. Es gilt weiter die Regelung der CoronaSchVO unter §7 Abs. 3 für die Rückkehr an den Arbeitsplatz: Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test mit geschultem Personal durchführen. 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzwerte sowie d ie für das Land geltende Inzidenzstufe täglich aktuell unter www.mags.nrw.
Die landeskirchlichen Corona-Empfehlungen werden laufend aktualisiert und ergänzt. Daher bitten wir Sie, regelmäßig auf die Corona-Seite der Landeskirche zu schauen.

Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe

Diakonie, Betreuungsverein und Kirchenkreis rufen zu Spenden auf

Kreis Paderborn/Kreis Höxter/Lügde. Sturzregen und Überschwemmung haben an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz viele Leben gefordert, Menschen obdachlos gemacht und Existenzen zerstört. Die Folgen, die das Unwetter angerichtet hat, sind verheerend. Mehr als 150 Menschen haben bislang ihr Leben verloren, Hunderte gelten noch als vermisst. Zahlreiche Familien stehen vor dem Nichts. Die Bilder der letzten Tage haben viele schwer erschüttert: Autos weggespült, ganze Dörfer zerstört, Menschen, die alles verloren haben.

„Die von dieser Katastrophe schwer betroffenen Menschen brauchen jetzt unsere Solidarität“, sagt Vanessa Kamphemann (Vorstand/Geschäftsführung Diakonie). Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V., der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Paderborn e.V. und der Evangelische Kirchenkreis Paderborn unterstützen einen gemeinsamen Spendenaufruf der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Lippischen Landeskirche. Diese haben ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet. Diese Spenden, die über die Diakonie gesammelt werden, sind für Soforthilfen bestimmt.

„Wir sind bestürzt über das Ausmaß dieser Hochwasserkatastrophe. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl in dieser Ausnahmesituation gelten allen Betroffenen und ihren Angehörigen sowie auch den Rettungskräften, die direkt und indirekt betroffen sind“, sagen Sylke Menne (Geschäftsführerin Betreuungsverein) und Diakoniepfarrerin Elke Hansmann. „Alle Helfenden vor Ort leisten einen bewundernswerten Einsatz und verdienen unseren Respekt und Dank. Aber auch wir können helfen und dazu beitragen, dass die Betroffenen wieder etwas Hoffnung und Mut fassen können“, ergänzt der stellv. Synodalassessor Claus-Jürgen Reihs (Kirchenkreis): „Aus christlicher Verbundenheit und Solidarität bitten wir gemeinsam um Spenden. Jeder Beitrag - und sei er noch so klein - hilft erste Notlagen zu lindern.“

Spendenkonto
Per Überweisung:
Empfänger: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL
IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

Online:
www.kollekte-online.de/hochwasser
oder über betterplace.org:
https://www.kd-onlinespende.de/projekt/spendenaktion-hochwasseropfer/display/link.html

BU:
Bitten um Spenden für die Opfer der Hochwasserkatastrophe:
(v. l.) Diakoniepfarrerin Elke Hansmann, Sylke Menne (Geschäftsführerin Betreuungsverein) und Vanessa Kamphemann (Vorstand Diakonie).
Foto: Diakonie Paderborn-Höxter

Aktueller Gemeindebrief

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden sind bemüht, Ihnen ein gedrucktes Exemplar des Gemeindebriefs möglichst rasch nach Drucklegung ins Haus zu bringen. Wenn dies in einer Straße einmal nicht gelungen ist, bitten wir um Nachricht.

Aber bitte denken Sie daran: Es ist für unsere Verteiler/innen manchmal nicht leicht, die richtigen Hausnummern und Briefkästen zu ermitteln. Und u. U. wird ein Gemeindebrief auch mal versehentlich von einem Mitbewohner als Werbung vorzeitig dem Altpapier zugeführt.

http://www.markus-paderborn.de/aktuelles/aktuellergemeindebrief/index.html

Ältere Gemeindebriefe erhalten Sie gerne per Email auf Anfrage.

Ein offenes Ohr in Krisenzeiten - die TelefonSeelsorge!

Die Telefonseelsorge Paderborn steht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Ratsuchende bereit – telefonisch, per Chat und Mail. Sie will Menschen in Not und Krisen anonym und vertraulich beistehen.

Träger der ökumenischen Telefonseelsorge Paderborn sind der Gemeindeverband katholischer Kirchengemeinden Hochstift und der Evangelische Kirchenkreis Paderborn.

Gebührenfreie Telefonnummern: 0800/1110111 und 0800/1110222


Internet: www.telefonseelsorge-paderborn.de

Freizeiten

Im Jahr 2021 wird keine Konfirmandenfreizeit in Meschede stattfinden.

Eine Familienfreizeit in Niendorf ist in diesem Jahr nicht möglich.

Die Jugendfreizeit Korfu 2021 wird auf das Jahr 2022 verschoben.