Aktuelles

Aktualisierung Gemeindebrief Dezember

Der Gemeindebrief Dezember 2022 wurde zum 23.11.2022 aktualsiert

Erster Advent am Abdinghof - Gottesdienst und Konzert

"Im Advent ist ein Licht erwacht“. Unter diesem Thema feiert die evangelische Gemeinde am Abdinghof am Sonntag, den 1. Advent, um 10.30 Uhr mit Pfarrer Dr. Eckhard Düker einen Familiengottesdienst mit der evangelischen Kita Abdinghof.

Am Nachmittag lädt die Gemeinde um 17 Uhr in die Abdinghofkirche zu einem Adventskonzert ein. Der Bläserkreis unter der Leitung von Yaroslav Rudenko und der Flötenkreis unter der Leitung von Erhard Hilbig spielen klassische und moderne Advents- und Weihnachtsmusik. Der Eintritt ist frei.

Mittendrin am 19.11.2022 - Die letzte Generation?

Die letzten Sonntage des Kirchenjahres richten unseren Blick auf die sogenannten „letzten Dinge“. Die Endlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens, das „jüngste Gericht“, der Tod, die Hoffnung auf die Ewigkeit und die Wiederkunft Christi sind die Themen der Gottesdienste. Jesus hat seine Jünger auf seine Wiederkunft vorbereitet. Entscheidend ist für ihn die Wachsamkeit. „Lasset eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen“ (Lukas 12, V. 35). So lautet das biblische Wort für den morgigen letzten Sonntag des Kirchenjahres, den Ewigkeitssonntag. Die Mahnung zur Wachsamkeit wird in zahlreichen Gleichnissen anschaulich vermittelt. Die zehn Jungfrauen, die auf den Bräutigam warten, sind alle eingeschlafen, aber fünf von ihnen haben genug Öl, damit ihre Lampen weiterhin brennen können. Das Bild von den brennenden Öllampen ist ein Hinweis darauf, dass die Jünger das Kommen Jesu erwarten und sich auf seine Ankunft vorbereiten sollen. Die frühen Christen lebten zunächst in der Annahme, die letzte Generation vor der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Christi zu sein. Als sich diese Erwartung nicht erfüllte, richteten sie sich auf einen längeren Zeitraum ein. Zugleich sollten sie immer mit der Wiederkunft ihres Herrn rechnen. Gespannte Erwartung, geduldige Hoffnung, begründeter Glaube und brennende Liebe sollten ihr Leben prägen. So ist es bis heute geblieben. Auf der Grundlage unserer demokratischen Ordnung können wir uns einsetzen für die Beachtung der Menschenrechte, für die Erhaltung der Schöpfung und ein friedliches und freies Zusammenleben in der Gesellschaft.

Pfarrer Dr. Eckhard Düker, Abdinghof

 

Reformationsfest am Abdinghof

„Ein feste Burg“. Unter diesem Thema findet am Montag, den 31. Oktober, um 18 Uhr ein Gottesdienst zum Reformationsfest in der Abdinghofkirche statt.

Die Stephanusgemeinde Borchen und die Pfarrbezirke Abdinghof, Martin Luther und Markus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Paderborn
feiern mit Pfarrerin Sabine Sarpe, Vikarin May-Britt Melzer und den Pfarrern Dr. Eckhard Düker, Thomas Fischer und Gunnar Grahl einen
gemeinsamen Gottesdienst in der Region. Er wird vom Stephanus-Chor, dem Bläserkreis am Abdinghof und den Kirchenmusikern Tim Gärtner, Rainer Abraham und Yaroslav Rudenko
musikalisch gestaltet.

In diesem Gottesdienst wird kein Abendmahl gefeiert. Es besteht in der Abdinghofkirche die Möglichkeit, am Sonntag, den 30. Oktober, um 10.30 Uhr an der
Feier des Abendmahls teilzunehmen.

Großes Kantoreikonzert am 30. Oktober, 17 Uhr, in der Abdinghofkirche

Die Abdinghofkantorei lädt zu ihrem ersten Konzert nach langer Pause in der Abdinghofkirche ein. Auf dem Programm stehen vier schöne Werke:

Beginnen wird dieses Konzert sehr prächtig und festlich mit dem berühmten Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837). Reinhard Ehritt, ehemaliger Solo-Trompeter des WDR-Funkhausorchesters wird den Solisten-Part übernehmen.

Daran anschließend erklingt Fanny Hensels "Lobgesang", vorgetragen von der Kantorei und Sopran- und Alt-Solo. Fanny Hensel (1805-1847) nimmt eine besondere Stellung in der Musikgeschichte ein, denn sie ist eine der sehr wenigen Frauen zu ihrer Zeit, die sich intensiv dem Komponieren gewidmet hat und das obwohl ihre Familie ihr eine musikalische Karriere weitesgehend untersagt hatte. Mit ihrem jüngeren Bruder Felix Mendelssohn Bartholdys pflegte sie einen sehr engen Kontakt und tauschte sich auch regelmäßg über ihre Kompositionen mit ihm aus. Ihre Werke werden insbesondere in den vergangenen Jahrzenten verstärkt wiederentdeckt, verlegt und aufgeführt. Der "Lobgesang" ist ein wunderbares Werk, das es absolut verdient hat häufiger zu erklingen. Wie schön, dass dies nun im Abdinghof möglich sein wird.

Als umfangreichstes Werk wird an diesem Abend die Messe in C-Dur von Josef Gabriel Rheinberger in der Fassung für großes Orchester erklingen. Rheinberger (1839-1901) war ein ausgewiesener Experte der geschickten Tonsetzerkunst. Seine Werke sind handwerklich ausgezeichnet gemacht und dabei keineswegs verkopft, sondern ganz im Gegenteil klanglich sehr zugänglich und emotional berührend ohne oberflächlich zu werden. In dieser Messe gehen Chor, Solisten und Orchester eine wunderbare klangliche Symbiose ein und erschaffen damit einen wunderbaren Konzertmoment.

Zum Abschluss des Abends soll eine Bitte stehen: "Verleih uns Frieden gnädiglich". Mit dem gleichnamigen Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) soll der Abend ausklingen und ein klangliches Zeichen setzen. Hier verbinden sich alle und stimmen ein in diese Bitte, die in diesen Zeiten so nötig ist.

Die Mitwirkenden:
Carolin Franke - Sopran
Sarah Romberger - Alt
Lars Baumann - Tenor
Hagen-Goar Bornmann - Bass
Reinhard Ehritt - Trompete
Abdinghofkantorei
Orchester „La Réjouissance“
Tim Gärtner - Leitung

Erleben Sie diesen Abend gemeinsam mit uns und tauchen Sie ein in diese wunderbare Klangwelt. Herzliche Einladung! Karten zu 15 €, für Schüler und Studierende 5 €, erhalten Sie an der Abendkasse oder bei Mitgliedern der Abdinghofkantorei.

Mittendrin am 22.10.2022 - Heilung der Welt

Wir leben in einer zerrissenen Welt. Das wird uns tagtäglich vor Augen geführt. Wie kann diese Welt geheilt werden? Der Popsänger Michael Jackson hat sich diese Frage vor 30 Jahren gestellt. Mit seinem Lied „Heal the World“ (Heile die Welt) versuchte er, Antworten darauf zu geben. Er rief die Zuhörer auf, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, vor allem für die Kinder und Enkel. Wie kann das geschehen? Für Jackson ist es die Liebe im Herzen des Menschen, die dazu fähig ist. Sein Traum von einer geheilten Welt schließt auch die biblische Vision von einer Welt ohne Angst ein, in der die Völker ihre „Schwerter zu Pflugscharen“ machen. Von dieser Vision sind wir heute weit entfernt. Gerade deshalb bleibt die Aufgabe, zu heilen, was zerbrochen ist und denen zu helfen, die unter Krieg und Zerstörung leiden.

Das biblische Wort für diesen Sonntag lautet: „Heile du mich, Herr, so werde ich heil. Hilf du mir, so ist mir geholfen.“ Der Prophet Jeremia (Kap. 17, Vers 14) sieht die Voraussetzung für die Heilung der Welt in der Heilung des Menschen. Wenn die Gier nach Macht und Herrschaft überwunden wird, wenn die Wahrheit die Lüge überführt, wenn die Freiheit über die Unterdrückung siegt, dann kann auch die Welt zu einem besseren Ort werden. Im Leben und Wirken Jesu Christi wurde die Vision von einer geheilten Welt zeichenhaft sichtbar. Sein Name Jesus („Gott hilft“) ist Programm. Die Welt kann zu einem besseren Ort werden, wenn wir seinem Beispiel folgen.

Pfarrer Dr. Eckhard Düker, Abdinghof

Taizegottesdienst am Abdinghof - 22.10.2022 - 18:00 Uhr Abdinghofkirche

Um „Heilung und Heil“ geht es im Taizegottesdienst am Samstag, den 22. Oktober um 18 Uhr in der Abdinghofkirche.
Der Gottesdienst wird von Pfarrer Eckhard Düker und dem Kirchenmusiker Markus Maurer mit einem Chor gestaltet.
Er findet im Kirchenschiff statt.

Die Nutzung einer Schutzmaske ist jedem freigestellt.

Mittendrin am 24.9.2022 - Sag mal Danke!

Am kommenden Sonntag feiert die evangelische Kirchengemeinde das Erntedankfest. In die mit Erntegaben geschmückte Kirche ziehen die Kinder ein und singen ein Danklied: „Lieber Gott ich danke dir, dass du bei mir bist, dass du alle Menschen liebst und mich nicht vergißt.“

In einfachen Worten ist damit das ausgedrückt, was in der gegenwärtigen Zeit für uns so wichtig ist: über allen Klagen und berechtigten Sorgen über die Zukunft das Danken nicht zu vergessen. „Lobe den Herrn meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat“ heißt es im 103. Psalm. Der Beter denkt an das Gute, also die Hilfe und den Beistand Gottes. Die Erinnerung an schöne Momente, an Bewahrung aus Gefahr, an die Menschen, mit denen ich eng verbunden bin, an die Nähe Gottes auch in menschlichen Begegnungen führt mich zur Dankbarkeit. Der römische Philosoph Cicero betrachtete die Dankbarkeit nicht nur als die Größte aller Tugenden, sondern auch als die Mutter von allen. Dankbarkeit kann nicht nur uns selbst, sondern auch andern Menschen Stärke und Kraft zum Tun des Guten vermitteln. Darum heißt es in einem Kinderlied: Sag mal Danke!

Für den Liederdichter Paul Gerhardt ist der Dank an Gott der Schlüssel zum Vertrauen auf die Zukunft. In seinem Lied „Nun danket all und bringet Ehr“ (EG 322, GL 403) ermutigt er zum Vertrauen auf Gott auch in schwierigen Zeiten: „Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.“ Kurz vor dem Ende des 30jährigen Krieges bittet er um den Frieden: „Er lasse seinen seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land; er gebe Glück zu unserem Tun und Heil zu allem Stand.“

Pfarrer Dr. Eckhard Düker, Abdinghof

Mittendrin am 27.8.2022 - Demut in der Demokratie

Vor 50 Jahren lautete ein politischer Slogan: „Mehr Demokratie wagen“. In der gegenwärtigen Situation scheint ein anderes Motto noch wichtiger zu sein: „Die Demokratie stärken!“ Angesichts des Kriegs in der Ukraine mit den verheerenden Folgen für die Menschen und ihren Lebensraum ist die Stärkung demokratischer Institutionen und Prozesse unerlässlich. Wir können uns glücklich schätzen, in einer funktionierenden parlamentarischen Demokratie leben zu dürfen mit unserem Grundgesetz, der Gewaltenteilung, dem Wahlrecht und den unveräußerlichen Grundrechten. Aber ein großer Teil der Menschheit lebt in autokratischen Systemen, in denen die Meinungsfreiheit unterdrückt und die Menschenrechte missachtet werden. Unsere Demokratie ist nicht selbstverständlich, sondern sie ist einst unter großen Anstrengungen und Opfern errungen worden. Sie muss immer wieder verteidigt und gestärkt werden.

Der morgige Sonntag lehrt uns Demut auch in dieser Hinsicht: „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1. Petrus 5, V. 5) Wenn öffentliche Kundgebungen zur Meinungsbildung lautstark gestört werden, wenn politisch Handelnde verunglimpft oder sogar bedroht werden, dann ist es nötig, sich an die Tugend der Demut zu erinnern. Demut ist auf der einen Seite der Mut zum Dienen und sollte eine Haltung derer sein, die ein Amt ausüben, das ihnen übertragen wurde. Auf der anderen Seite ist Demut auch der nötige Respekt vor denen, die in öffentlicher Verantwortung stehen. Darum sollten wir uns gegenseitig an die Demut erinnern, damit unsere Demokratie auch in schwierigen Zeiten gestärkt wird.

Pfarrer Dr. Eckhard Düker, Abdinghof

 

Lutherschule spendet 2.500 € für die Tafel in Paderborn

Mit großer Dankbarkeit nahm in der letzten Woche Doris Moosburger, die Leiterin der Ausgabestelle der Paderborner Tafel am Abdinghof, einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.500 € von Kindern der Klasse 4c, stellvertretend für alle Lutherschulkinder, entgegen. Der Betrag wurde von allen Lutherschulkindern im Rahmen eines Sponsorenspringens „ersprungen“ und soll dem Standort am Abdinghof der Paderborner Tafel zugutekommen. Mit der Spende sollen haltbare Lebensmittel für bedürftige Familien erworben und verteilt werden. Immer freitags findet eine Ausgabe der Tafel in direkter Nachbarschaft zur Lutherschule am Abdinghof statt. Daher ist es den Kindern der Lutherschule ein besonderes Anliegen, diese Spende für eine Organisation direkt vor Ort weiterzugeben. Doris Moosburger dankt im Namen der evangelischen Kirchengemeinde allen sehr herzlich, die als Sponsoren für die Kinder tätig waren.

 

Foto (Eckhard Düker): Die Schüler der Klasse 4c mit Schulleiterin Lena Schön (r.), den Lehrerinnen Viola Zinke (r.) und Anne Starke, dem Lehrer Tobias Schäfers (m.) und Doris Moosburger (Mitte vorne)

„Anlaufstelle Ukraine“ der Diakonie Paderborn-Höxter und des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn

Das Video wurde bewusst auf Ukrainisch (mit deutschen Untertiteln via YouTube) gedreht, um die Zielgruppe direkt zu erreichen

Ein offenes Ohr in Krisenzeiten - die TelefonSeelsorge ist auch jetzt für Ratsuchende da!

Telefonseelsorge Paderborn

Die Telefonseelsorge Paderborn steht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Ratsuchende bereit – telefonisch, per Chat und Mail. Sie will Menschen in Not und Krisen anonym und vertraulich beistehen.

 

Träger der ökumenischen Telefonseelsorge Paderborn sind der Gemeindeverband katholischer Kirchengemeinden Hochstift und der Evangelische Kirchenkreis Paderborn.

 

Gebührenfreie Telefonnummern: 0800/1110111 und 0800/1110222

 

Internet: www.telefonseelsorge-paderborn.de